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Ernährung!

 

   
 

Unsere Art der Ernährung: BARF

Was ist "BARF"? BARF ist die Abkürzung für "Bones and Raw Food", was übersetzt etwa "Knochen und rohes Fressen" heißt.

Was gibt's zu fressen?

Wir füttern ausschließlich Hühnerhälse, -flügel und -rücken, Putenhälse, Innereien wie Leber, Herz und Magen, Pansen und Blättermagen und verschiedene Knochen. Dazu geben wir ab und an püriertes Gemüse (in der Moulinette), hochwertige Öle und Kräuterzusätze. Wir füttern prinzipiell kein Getreide.

Alles muss roh sein

Wichtig ist in jedem Falle, dass alles roh gegeben wird - die Hunde dürfen besonders keine gekochten Knochen bekommen!

Du hast sicherlich schon gehört, dass Knochen gefährlich für Hunde sind.

Gekochte oder gegrillte Knochen sind tatsächlich für Hunde gefährlich. Durch den Kochvorgang wird den Knochen Feuchtigkeit entzogen: sie werden spröde, können splittern und so für den Hund gefährlich werden.

Unbearbeitete, rohe Knochen hingegen splittern nicht und stellen keine Gefahr dar.

Bonnies erste Mahlzeit waren rohe Hühnerflügel im Alter von 8 Wochen. Es gab nie Probleme mit dem Fressen oder der Verdauung.

Lynn wurde schon bei der Züchterin gebarft. Und natürlich haben wir alle unsere Welpen gebarft und ihnen Menschen gesucht, bei denen sie weiterhin roh ernährt werden.

Verdauung

Ein Hund hat eine zehnfach höhere Konzentration von Magensäure als der Mensch, die jedoch zurück gebildet wird, wenn sie nicht gebraucht wird ist. Bekommt ein Hund, der ausschließlich mit leichtverdaulichem Fertigfutter gefüttert wird, einen Knochen, so kann es zu einer Verstopfung kommen.

Dies ist nicht ungewöhnlich und normalisiert sich bei regelmäßiger Knochengabe und Zugabe von Öl meist innerhalb einer Woche.

Vorteile von BARF

Die Vorteile von BARF sind überzeugend. Ich weiss, was ich meinen Hunden füttere, sie bekommen keine "Astronauten-Nahrung" mehr. Zudem:

  • glänzendes Fell
  • kaum Mundgeruch oder Körpergeruch
  • weisse Zähne ohne Ablagerungen
  • kleine Kotmengen, die kaum riechen
  • starkes Immunsystem
  • erhöhte Resistenz gegen Darmparasiten
  • Senkung des Allergierisikos
  • langsames, gleichmäßiges Wachsen

Warum kein Fertigfutter?

Im Fertigfutter stecken alle möglichen Zusatzstoffe, wie z.B. Lockstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe, übermäßige Zugaben von Vitaminen, Spurenelementen etc. Außerdem ist natürlich alles ultra-hocherhitzt und alle natürlichen Inhaltsstoffe sind kaputt gekocht.

Zudem ist das enthaltene "Fleisch" im Fertigfutter in der Regel sehr minderwertig. Schlachtabfälle wie Blut, Hufen, Federn oder Schnäbeln, teilweise sogar euthanasierte Tiere werden auf der Verpackung als sogenannte "tierische Nebenprodukte" deklariert.

Getreide

Der extrem hoher Anteil an Getreide im Fertigfutter ist für den Hund nur sehr schwer zu verdauuen ist. Dadurch bleibt alles sehr lange in Magen und Darm. Das kann Magendrehungen oder auch Parasitenbefall begünstigen.

Ein hoher Stärkeanteil ist Gift für angeschlagene Gelenke. Bei Arthrose oder schon HD sollten Getreide und andere stärkehaltige Produkte nicht mehr gegeben werden, da diese zu schmerzhaften Entzündungen (Arthritis) führen kann.

Weiterführende Seiten

Auf folgenden Seiten kannst du dich weiter über die Rohfütterung informieren:

Hunde barfen

Deklaration von Fertigfutter - ein Artikel, der erklärt, was uns die Etiketten auf der Packung sagen

Futterergänzungsmittel

Lunderland

Karnivor-Shop